Kyffhäuser-Kameradschaft Schweringen e.V.

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1912 - 1919

Da der Verein über keine eigene Schießanlage verfügt, wird am 5. Mai 1912 beschlossen ein Gebäude zu kaufen.

Der Stall von Hermann Stöver soll in der Twachtkuhle neu errichtet werden und dem Verein als Schießstand dienen.

Beim ersten Preisschießen im neuen Schießstand gab es 10 Preise.Leider ist über die Art nichts bekannt.

Das schöne Fachwerkgebäude dient der Kameradschaft heute noch als Kleinkaliberstand und Auswertungsraum.

Im Januar 1913 wird Lehrer Plaggemeyer stellvertretender Vorsitzender.

Wie in den vorausgegangenen Jahren, beschließt man auch in diesem Jahr am Kreisfest teilzunehmen.

Dieses Jahr findet das Fest in Asendorf statt.

König ist D. Daul aus Eiße.

Fr. Bormann , welcher bereits 63 Jahre alt war, wurde die Genehmigung zur Mitgliedschaft erteilt.

Bedingung: 10 Mark Eintrittsgeld in die Vereinskasse.

1914 wurde das Kreiskriegerverbandsfest in Verbindung

mit der 10- jährigen Selbstständigkeit der Kameradschaft gefeiert.

Im August begann der I.Weltkrieg und viele Kameraden zogen ins Feld.

Im "Kohlrüben -Winter" 1916/17 sterben eine dreiviertel-Million deutsche an Hunger.

Von den zurückgebliebenen Kameraden wurde in den Kriegsjahren

1915 bis 1918 je eine General-Versammlung am1. Sonntag nach Neujahr gehalten.

Kaiser Wilhelm II. dankt 1918 ab.

 

1919 - 1923

Am 7. Januar 1919 fand dann die erste General-Versammlung nach dem I. Weltkrieg statt.

57 Schweringer Kameraden nahmen am Krieg teil.

Jedoch nur 52 von Ihnen kamen aus ihm zurück.

Der alte Vorstand nahm seine Tätigkeiten sofort nach Kriegsende wieder auf.

Im Verlauf des Jahres beschließt man den Austritt aus dem "deutschen Kriegerbund" um den ersparten Beitrag für hilfsbedürftige Schweringer Kameraden zu verwenden.

Diese Gelder kamen vielen Schweringer Bürgern zugute.

König wurde H. Achmus.Er erhielt 100 Mark aus der Vereinskasse.

Das Schützenfest wurde am 29.+30. Juni bei Gaststätte Lages gefeiert.

Für Nichtmitglieder betrug das Eintrittsgeld damals am ersten Tag 3 Mark , am zweiten Tag 2 Mark.

 

Anfang 1920 wird der Jahresbeitrag auf 1, 80 Mark festgesetzt.

50 Pfennig sollen für jeden Sterbefall gezahlt werden.

Gleichzeitig wird die Hinterbliebenenunterstützung von 15 auf 40 Mark erhöht.

Eine Kommission, welche sich mit der Gemeinde in Verbindung setzen soll, wird gewählt.

Sie soll eine Sammlung in der Gemeinde herbeiführen , deren Betrag zum Bau eines Denkmals genutzt werden soll.

Die Sammlung ergab stattliche 7.772 Mark.

Etwa drei Wochen später wurden 8 neue Gewehre vom Modell 98 angeschafft.

Beim Schützenfest im Juni wurden die Eintrittspreise erhöht und

König Georg Gilster erhält 200 Mark aus der Kasse.

Der Beitrag soll künftig im Voraus gezahlt werden.

So wurde am 2. Januar 1921 der doppelte Beitrag fällig.

Man beschloß wie in den Vorjahren , sich rege an Festen in der Umgebung zu beteiligen.

Finanziell ging es dem Verein so gut , daß der König nun 300 Mark erhalten sollte.

Parallel zum Königsschießen sollte nun auch das Preisschießen stattfinden.

Um einen möglichst geschlossenen Ausmarsch zu erwirken sollten unentschuldigte Mitglieder nunmehr 5 Mark in die Kasse zahlen.

König Fr. Hoffmeyer wurde am zweiten Schützenfesttag von 12 Reitern in einem Wagen abgeholt.

Am 2.November wurde durch Stimmenmehrheit der Wiederbeitritt zum Reichsbund beschlossen.

 

Der Vorstand wurde auch 1922 einstimmig wiedergewählt.

Die Beitragshöhe wird auf 6 Mark angehoben.

Der Kriegerball am 28.Januar wurde bei Gaststätte Lages gefeiert.

Aufgeführt wurde das Theaterstück : Hans Huckebein, der Unglücksrabe

Der Erfolg war so groß, daß das Stück in der folgenden Woche erneut gespielt wurde.

Der König sollte in diesem Jahr 600 Mark aus der Vereinskasse erhalten.

Fritz Meyer errang für 1 Jahr die Würde.

Die Eintrittsgelder beim Schützenfest waren nun auf 15 Mark am ersten Tag, sowie 10 Mark am zweiten Tag für Nichtmitglieder festgelegt.

Am 24.September wurde das Ehrenmal eingeweiht.

Im Jahre der Inflation (1923) sollte der Kriegerball ohne Theateraufführung gefeiert werden.

Eintritt pro Kamerad 100 Mark. Frauen ebenfalls 100 Mark.

"Herren " hatten das Doppelte zu zahlen.

Durch das Verbot sämtlicher "Lustbarkeiten" fand der Ball jedoch nicht statt.

Laut Beschluß sollte der Jahresbeitrag sollte nun vierteljährlich gezahlt werden.

Bemessungsgrunglage war der Wert einer Fernbriefmarke am 1. des Quartals.

Nach der Aufhebung des "Lustbarkeits"- Verbotes wurde das Schützenfest am 27.+28.5.bei Gaststätte Lages "unter Begleitung der bekannten ergiebiegen Regengüsse "gefeiert.

Das Eintrittsgeld betrug 2000 Mark.

Der König Ehler Hasselbrack erhielt 4l Schnaps vom Wirt.

Unentschuldigte Kameraden hatten 500 Mark Strafgeld zu entrichten.

Eine Sammlung zur Beschaffung von Preisen erbrachte 39.000 Mark.

 

1924 - 1933

1924 kehren wieder normale Verhältnisse ein.

In diesem Jahr wird im deutschen Rundfunk die erste Werbesendung ausgestrahlt .

Der Beitrag wird auf 1,50 festgesetzt.Der König soll 50 Mark aus der Vereinskasse erhalten.

Bei der Vorstandswahl legt Hermann Buse sein Amt nach 38 Jahren nieder.

Nachfolger wird Fr. Stumpenhausen.

Schützenkönig wird in diesem Jahr Ehler Papenhausen.

Bei der General-Versammlung am 4. Januar 1925 beschließt man,daß allen Kameraden, die im Auftrag des Vereins an Festlichkeiten anderer Vereine teilnehmen, das Eintrittsgeld erstattet werden soll.

Auch soll verstorbenen Kameraden ein Nachruf in der Tageszeitung gewidmet werden.

Beim Kriegerball wurde das Theaterstück "Wir wollen sein ein einig Volk" augeführt.

Der ehemalige Reichsfeldmarschall Paul von Hindenburg wird Reichspräsident.

1926 beschließt man , daß auch die Witwen von Kameraden und Kriegerwitwen vom Verein zu Grabe getragen werden können.

Der Jahresbeitrag ist bei 2,50 Mark

Für das Königsschießen wurde bestimmt, daß jeder Schütze nur seine eigenen Schüsse abgeben darf.

Erstmals soll auch ein Kinderkönig ermittelt werden.

Das Fest wurde am 6. + 7. Juni gefeiert.

 

Am 2. Januar 1927 lehnt der Vorsitende Fr. Stumpenhausen seine Wiederwahl als Vorsitzender ab.

Wilhelm Gilster tritt seine Nachfolge an.

2. Vorsitzender wird D. Mahler.

Seit dieser Versammlung findet das Schützenfest stets 14 Tage nach Pfingsten statt.

Der Ablauf des Schützenfestes war wie folgt.:

"Der erste Tag wird mit dem alten König gefeiert , derselbe wird abgeholt.

Montag :Morgens halb 9 Antreten bei dem festgebunden Wirt.

Beginn des Königsschießens 9 Uhr."

Für die Kinder war ein eigener Ablauf vorgesehen.

Desweiteren sollten keine Vierteljahresversammlungen mehr stattfinden.

1928 wird beschlossen , die Generalversammlungen nicht mehr durch Einladung einzuberufen . Grundsätzlich am ersten Sonntag im neuen Jahr sollen die Versammlungen stattfinden.

Im Jahre 1929 war der große Börsenkrach in New York.Auch Deutschland ist hiervon stark betroffen.Viele Wirtschaftsunternehmen gehen Konkurs.

Im ländlichen Schweringen wurde am 2. und 3. Juni das Kreisverbandsfest auf Böckmanns Dresch (jetziger Schulhof ) gefeiert.

26 Vereine mit insgesamt 304 Kameraden fanden hierbei den Weg ins Dorf.

Wegen des trockenen Wetters hatte man morgens die Straßen mit Wasser besprengt.

Diese Arbeit erwies sich als überflüssig , denn während des Umzuges fing es an zu regnen.

König war Fr. Hille

 

1930

Kameraden ,die 50 Jahre dem Verein angehören , sollen von den Beitragszahlungen befreit werden.

Georg Gilster errang die Königswürde.1931 schafft sich die Kameradschaft zur Belebung des Schießbetriebes ein Kleinkaliber- Gewehr an.

Mit 3 x die 12 wird Ehler Papenhausen König.

Dietrich Görtmöller wird 1932 zum neuen Vorsitzenden gewählt.

Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage soll das Schützenfest nur an 1 Tag stattfinden.

Wirt Böhme lehnte das Fest ab , worauf es dem Wirt Lages zugesprochen wurde.

 

Im gesamten Land findet 1933 ein politischer Umbruch statt , welcher die Geschichte des Landes ,und seiner Bewohner, prägen wird.

Niemand ahnt von den Folgen der Machtübernahme der Nationalsozialisten.

Auch der Verein steht bereits unter diesem Einfluß.

König wurde in diesem Jahr D. Schumacher.

 

1934 - 1938

Bereits im Jahr 1934 wurde im Kreisverband eine Sturmabteilung der Reserve (S.A.R II ) aufgestellt.

Alle Kameraden,die noch "gesunde Knochen " hatten, sollten dem Vaterland uneingeschränkt zur Verfügung stehen.

Fr. Hoffmeyer errang die Königswürde.

Ab dem Jahr 1935 hießen die Versammlungen nun " Appelle ".

Die Schießhalle soll zu einem Heim für das Jungvolk hergerichtet werden.

Erstmalig wurde in diesem Jahr auch ein Jugendkönig ermittelt.

Dieser hieß Fr. Mahler.

König wurde sein Vater H. Mahler.

Technische Veränderungen prägten das Jahr 1936.

Die Schießhalle soll weiter verbessert werden.

Ein gemütlicher Aufenthaltsraum soll eingerichtet werden.

Desweiteren werden die Anzeigeruhren so geändert, daß sofort die volle Ringzahl angezeigt wird.

Ehler Papenhausen wird König.1937 beklagt man sich darüber , daß relativ wenig Kameraden zu den "Appellen " erscheinen.

Es geht Sorge um , daß zwischen Soldatenbund und dem Kyffhäuserbund gewisse Unstimmigkeiten auftreten könnten.

König in diesem Jahr: H. Mahler

2. Jugendkönig in der Geschichte der Kameradschaft wurde Heinrich Schoof.

Im darauffolgendem Jahr sind nur 1/3 der Kameraden zur Versammlung erschienen.

Jedoch beschließt man 1938 , daß nunmehr auch " unbescholtene Junge Leute "(ungediente) am Königsschießen teilnehmen dürfen.

Wieder errang ein "Mahler " die Königswürde. Diesmal Johann Mahler.

E. Achmus wurde Jugendkönig.

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